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Ökumenische Baufachtagung

Die Aargauer Landeskirchen wollen Energie sparen. Dabei helfen seit zwei Jahren je eigene Ökofonds der Römisch-Katholischen und der Reformierten Landeskirche. An der 1. Ökumenischen Baufachtagung unter dem Titel „Bewahrung der Schöpfung konkret“ wurden am 8. September 2012 in Rupperswil erste Erfahrungen ausgetauscht.

Rund 60 Personen hatten die Einladung der Landeskirchen angenommen und folgten aufmerksam dem dicht befrachteten Programm im reformierten Kirchgemeindezentrum. Durch dessen Sanierung steht es heute selber als Vorzeigeprojekt für energiebewusstes Umbauen da.

Am Vormittag sprachen Regierungsrat Peter C. Beyeler, die Kirchenräte Daniel Hehl (ref.) und Rolf Steinemann (kath.), der Architekt Werner Setz, Denkmalpfleger Reto Nussbaumer, der Umweltbeauftragte von oeku Kirche und Umwelt, Kurt Aufdereggen, und der Sicherheitsfachmann Franz Treier über je eigene Aspekte des energieeffizienten Bauens - auch unter Berücksichtigung der Sicherheit am Arbeitsplatz. Dabei stand die Aussage im Zentrum, dass es gerade bei Kirchenbauten vor allem darum geht, Energie zu sparen durch betriebliche Massnahmen und Gebäudesanierungen, erst aber in zweiter Linie durch die Produktion alternativer, erneuerbarer Energien. „Unser Ziel muss es sein, mit weniger Energie mehr zu erreichen“, so BVU-Vorsteher Beyeler in seinem Referat.

Durch musikalische Energie des Blockflötenensembles „i flauti“ und einen leichten Stehlunch gestärkt, vertieften die Tagungsteilnehmer die Thematik am Nachmittag in praktischen Ateliers. Ziel der Tagung war es, das Angebot der Ökofonds wieder ins Bewusstsein zu rufen und die Verantwortlichen von Kirchgemeinden und Pfarreien daran zu erinnern, dass sie durch bewussten und sorgfältigen Umgang mit Energien einen wesentlichen Beitrag leisten können zur Bewahrung der Schöpfung.



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